Hawai'i 4 Inseln in 7 Tagen



Als großer AIDA Fan, gehen wir heute zum ersten Mal AIDA fremd. Denn heute erleben wir die NCL Pride of America, die uns von Honolulu nach Maui, Big Island,  und weiter nach Kauai führt. So kommen wir in den Genuss, 4 Inseln in 7 Tagen zu erleben. Was es alles an Bord zu entdecken gibt, erfahrt ihr jetzt, im ersten Teil unserer Kreuzfahrt auf Hawaii:

4 Inseln in 7 Tagen.


4:11 dieser Jetlag macht mir echt zu schaffen. Vielleicht ist es aber auch die Aufregung und Neugier auf das große amerikanische Kreuzfahrtschiff. Heute ist es soweit. Wer schon ein paar Blogspots auf Träume um die Welt gelesen hat, weiß, dass ich ein großer Kreuzfahrtschiff-Fan bin. Diese Liebe ging ja sogar soweit, dass ich 2012 meinen Job gekündigt habe, um auf AIDA zu arbeiten. Allerdings bin ich AIDA immer treu geblieben und habe nie eine andere Reederei ausprobiert. Da AIDA aber die Hawaiianischen Inseln nicht im Programm hat und ich schon immer mal sehen wollte, was so auf einen amerikanischen Kreuzfahrtschiff abgeht, erfüllt sich heute ein riesen Traum von mir. Wir gehen heute an Bord der Norwegian Cruiseline Pride of Amerika und schauen uns vier der sieben Hawaii Inseln an. Wir starten hier auf Oahu in Honolulu, schippern dann nach Maui, bleiben hier über Nacht, dann geht es nach Hilo auf Big Island, weiter nach Kona der Westküste von Big Island, weiter nach Kauai, der Garteninsel mit ihrer wunderschönen Na Pali Coast und dann wieder zurück nach Oahu Honolulu. So kommen wir in den Genuss vier Inseln in sieben Tagen zu erleben, ohne ständig den Koffer aus- und einzupacken. Denn unser schwimmendes Hotel lässt uns jeden Morgen in einem neuen Hafen Hawaiis aufwachen. 


Der Taxifahrer, der uns von unserem Hotel in Honolulu zum Hafenterminal fährt, lässt uns direkt vor der Haustür raus. Das Terminal glänzt nicht gerade mit seinem Design, aber sobald wir eintreten, werden wir direkt zum Check-In geleitet. Das geht alles sehr fix und schon stehen wir vor einem Bluescreen in den Armen eines halbnackten Hula-Surfer-Boy und Hula-Girl. Hier wird als erstes ein lustiges Foto gemacht, was man dann später im Fotoshop kaufen kann. Ich verrate euch noch nicht die Preise für die Fotos, erst später. Zwischendurch hängt uns ein netter Herr noch einen Lei, das ist die hawaiianische Blumenkette aus frischen Orchideen um den Hals. Marios Begrüßungskette besteht aus echten Muscheln. Dann bekomme ich noch eine Blume, die ich mir hinters Ohr stecke. Im absoluten ALOHA-Feeling nehmen wir in unserer Wartezone Platz und schauen uns das wirklich süße Programm aus Hulatänzern und Musikern an. Gut gelaunt und perfekt eingestimmt wird unsere Wartezone aufgerufen und wir gelangen über die Treppen nach oben an Bord der Pride of America. Hinter der Gangway wartet schon die nächste Begrüßungsband auf uns. Wir sind geflashed von der Empfangshalle dieses Schiffes. Auf dem Boden liegt ein riesiger Adler mit allen 50 Staaten von Amerika und von hier aus gehen riesige weiße Treppen auf die oberen Decks. Ganz rechts entdecken wir zwei prunkvolle Glasfahrstühle, die nach oben führen. Wir möchten erst mal das Schiff erkundigen, denn unsere Kabinen sind noch nicht bezugsfertig, also gehen wir auf Entdeckungsreise. 

 

Oben an Deck finden wir ganz hinten die Waikiki Bar. Diese sieht super einladend aus, mit einem Pool ganz am Ende des Schiffes. Hier ist auch der einzige Ort an Bord, wo das Rauchen gestattet ist. Außer heute! Denn die Pride of America wird gerade betankt und da ist es, wie auf allen Schiffen, absolutes Rauchverbot und das bis mindestens 16:00. Momentan ist es 1 Uhr Mittags, wir nehmen auf den weißen Chillout Sesseln der Waikiki Bar Platz, legen unsere Rucksäcke ab und genießen schon mal die Aussicht auf den Pool und das Meer. Eine freundliche Bedienung fragt uns, was wir trinken möchten. Ein Blick in die Karte verrät uns, dass das Bier genauso teuer ist wie ein Cocktail 9$, bei zwei Getränken und der Steuer, die immer noch on top kommt sind wir bei 21$, das ist echt schon mal ne gute Hausnummer. Aber dafür ist das stille Wasser hier überall umsonst. Klar ist es nicht das leckere Sprudelwasser von zu Hause, aber immerhin, ich finde das absolut lohnenswert. Auf Grund Marios roter Kappe spricht uns ein Schweizer Pärchen an. Sie denken wir sind auch Schweizer wegen der Roger Federer Kappe und wir kommen in ein nettes Gespräch. Das waren übrigens die einzigen deutschsprachigen Gäste, die wir überhaupt an Bord getroffen haben. 

 

Gegen 15:00 ist unsere Kabine auf Deck 10 fertig. Wir sind super gespannt wie sie aussieht. 10667 Karte rein und da ist sie, unsere Innenkabine für die nächsten sieben Tage. Diesmal haben wir endlich wieder ein Doppelbett. Auf der letzten AIDA Kreuzfahrt Florida und Karibik hatten wir leider nur zwei Einzelbetten, die man auch nicht zusammenschieben konnte. Daher war uns das in diesem Fall sehr wichtig. Wir haben uns wieder für eine Innenkabine entschieden, da wir die meiste Zeit eh oben an Deck verbringen, die Außenkabine außer einem Fenster, was nicht zu öffnen ist, einfach nur pro Person 300€ teurer ist und uns keinen Mehrwert bietet und die Balkonkabine erstens mega teuer ist und man gemeinsam auf dem Balkon eh kaum Platz hat, dort Zeit zu verbringen, da dort maximal zwei Stühle drauf passen. Daher ist die Innenkabine absolut perfekt für uns. Wir investieren das Geld, was wir dadurch sparen gerne in Ausflüge oder andere tolle Erlebnisse an Bord.

 

Unsere Kabine ist noch mal ein Stück geräumiger als auf AIDA, hat vielleicht was mit der allgemeinen Durchschnittsgröße zwischen Amerikanern und Europäern zu tun. Man weiß es nicht, aber wir haben uns von Anfang an super wohl in unserer Kabine gefühlt.

 

Unsere Koffer kommen auch kurze Zeit später und das große Auspacken beginnt. Die zwei Tage in Honolulu hatte ich meinen Koffer nicht ausgepackt. Hatte mir für die ersten Tage schon Klamotten nach oben gelegt, aber jetzt wollte ich alles mal in den kleinen Kleiderschrank räumen. Spätestens jetzt habe ich echt bereut, so viel eingepackt zu haben. Dadurch dass ich seit dem Thailand Urlaub meine Klamotten nicht mehr zusammenlege sondern ROLLE, passt einfach noch mehr in meinen Koffer und je mehr Platz zu hast, umso mehr packst du hinein. Leider. Für den nächsten Urlaub muss ich unbedingt weniger einpacken, erinnert mich bitte daran!

 

Unsere Kabine ist bezogen, der Koffer ausgepackt, als nächstes steht die Seenotrettungsübung an. Unsere Musterstation befindet sich im Schiffsinneren und zwar im Skyline Restaurant. Auf die sieben kurze und einen langen Ton machen wir uns dorthin auf den Weg. Ungewöhnlich brauchen wir diesmal hier keine Rettungsweste mitbringen. Also suchen wir uns einen Platz im Restaurant und warten mal was passiert. Zu uns gesellt sich ein nettes älteres Amipärchen aus Texas. Die beiden sind super lieb und erzählen uns, dass sie auch begeisterte Tennisspieler sind. Das muss man den Amis ja mal lassen, in Sachen Smalltalk sind die echt super cool drauf. Inzwischen beginnt die Einweisung der Seenotrettungsübung. Allerdings sind die Amis hier davon nicht gerade beeindruckt. Eine Dame hinter uns telefoniert lauthals mit der Fluggesellschaft, denn ihr Koffer war wohl nicht mitgekommen, andere unterhalten sich einfach so miteinander, als wäre nix. Nach ungefähr zehn Minuten ist alles vorbei. Mario und ich schauen uns an und denken, das war's schon. Also ist ja alles schön und gut, aber ich muss ehrlich sagen, wenn hier mal was passiert, kann ich mir net vorstellen, dass die meisten Passagiere wirklich wissen, was im Notfall zu tun ist. Hoffen wir mal das Beste. So nervig die Seenotrettungsübungen bei AIDA sind, mir ist es tausendmal lieber, mich in die engen Reihen vor den Rettungsbooten mit der Rettungsweste zu stellen und diese halbe Stunde über mich ergehen zu lassen, als diese Larifari Rettungsübung, wo noch nicht mal jeder selbst ausprobieren kann, wie man seine Rettungsweste anlegt. 



Oben an Deck geht es gerade richtig ab, mit einem Cocktail in der Hand schauen wir uns das Treiben der Amerikaner auf dem Pooldeck an. Die Crew tanzt um das komplette Pooldeck einen Flashmob und die Gäste der Pride of America tanzen und feiern alle mit. So langsam verschwindet die Sonne hinter den Wolken und wir gehen nach einem Absacker aus der Waikiki Bar, übrigens jetzt schon unsere Lieblingsbar, quasi das Pendant der Anytime auf AIDA, runter auf unsere Kabine, um uns für das Abendessen fertig zu machen. Da wir das Buffet Restaurant heute Mittag schon kurz kennengelernt haben, möchten wir heute mal das schicke Liberty Restaurant kennenlernen. Frisch gestylt gehen wir runter zum Restaurant was für uns sehr ungewöhnlich ist, da wir sonst immer nur kennen nach oben zu den Restaurants zu laufen. Wir melden uns dort an, weil man es hier in Amerika immer so macht, bevor man seinen Platz zugewiesen bekommt und nehmen an unserem zweier Tisch in dem riesigen Restaurant Platz. Auf der Karte stehen vielversprechende Gerichte. Zu allererst lacht mich der Caesar Salat an. Ich essen eigentlich nur ganz selten Salat, aber heute habe ich irgendwie Lust darauf. Außerdem sind wir beide leidenschaftliche Steak Esser und da hier das Essen ja inklusive ist, gönnen wir uns ein leckeres New York Steak. Dazu leisten wir uns eine Flasche Sprudelwasser zur Feier des Tages. Ja ihr habt richtig gelesen. Ich bin ein absoluter Wasser Trinker, wieso weshalb warum, das könnte ich euch jetzt Stunden erzählen und ihr würdest denken, die Alte spinnt, daher mache ich es kurz. Es schmeckt mir einfach sau gut und Mario mag eigentlich das stille Wasser überhaupt nicht, daher feiern wir heute das Sprudelwasser für kapp 7$ die Flasche, edles Tröpfchen sag ich euch.

 

Dieses Restaurant ist wirklich riesig und ziemlich viel Verkehr, die Kellner rasen an einem vorbei, aber die Orga scheint ziemlich gut zu funktionieren. Mein Caesar Salat war ein Traum!!!! Den muss ich unbedingt noch mal essen. Das Steak ist auch super lecker. Nachdem wir satt und zufrieden sind, schauen wir noch kurz bei der Show im Hollywood Theater vorbei, allerdings läuft hier gerade das letzte Lied. Wir gehen ein Deck nach oben ins Mardi Grass, das ist so eine Mischung aus Anytime Disco und AIDAbar, wo die Abendunterhaltung läuft. Die Show war sehr jazzlastig, sodass es uns schwer viel unsere jetlaggeplagten Augen offen zu halten. Aus diesem Grund verlassen wir die Show vorzeitig und gehen auf unsere Kabine, um am nächsten Tag fit zu sein. Denn morgen erwartet uns Maui, die Insel, die wir am Ende unserer Reise noch intensiver entdecken werden und an die wir uns dann immer zurückerinnern werden. 


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