Trailer Down Under Australien 2015

Es ist soweit, der brandneue Trailer zum unvergesslichen Australien Roadtrip ist fertig.

Zu allen 20 Reiseberichten, jetzt der Vorgeschmack auf den Film.

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Australien alle 20 Teile im Überblick

Australien wird wahr!

Teil 1
Wenn ich ein tiefes Lock buddel, komm ich in Australien wieder raus...

Melbourne

Teil 2
Melbourne's skurilste Restauranterfahrung

Sydney

Teil 3
I <3 Sydney

Silvester in Sydney

Teil 4
es krabbelt und schüttelt mich...Happy New Year Australia!

Blue Mountains (Sydney)

Teil 5
Blue Mountains & ein Wiedersehen mit alten Bekannten

Koalas auf dem Weg nach Brisbane

Teil 6
Wolkenbruch, Koalas und Kängurus

Byron Bay Hippiedorf

Teil 7
Happy Hippie in Byron Bay

Fraser Island Tag 1

Teil 8
Fraser Island - mein kleines Dschungelcamp

Fraser Island Tag 2

Teil 9
Fraser Island auf Lebensgefahr!

Airlie Beach

Teil 10
on the road ins Paradies

Whitsundays MUST SEE!

Teil 11
zwei Tage im Paradies??

Townsville

Teil 12
Townsville - essen, planschen, essen, platzen

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Australien - hab ich es mir so vorgestellt?


Teil 20
Australien, das andere Ende der Welt, hab es es mir so vorgestellt?

Vorab, Australien ist ein tolles Land und vor allem ein riesiges Land. Ich wusste zwar schon, dass es sehr groß ist, aber wie groß es wirklich war, hab ich echt unterschätzt. Dafür ist es im Vergleich zu dem was ich kenne, nicht so stark besiedelt, ich will nicht sagen ausgestorben, aber abgesehen von den Großstädten, doch sehr dörflich. 

Selbst Sydney hab ich mir zum Jahreswechsel echt voller vorgestellt, es war schon gut besucht, aber im Vergleich zu New York echt angenehm, abgesehen davon, dass man manchmal dachte, man sei in Bangkok oder so. 

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Das Highlight von Australien


Außengelände der Australian Open
Außengelände der Australian Open

Heute haben wir Tickets für alle Außenplätze der Australian Open, einen sogenannten Ground Pass. Von Wimbledon weiß ich, dass hier die Chance am größten ist, den Tennisstars ganz nah zu sein. Zu allererst schauen wir uns auf dem Gelände um. Heute morgen brennt die Sonne schon ganz schön. Vorbei an diesem großen Tennisball und an tollen Ständen, landen wir in der Hisense Arena, das einzige Station, wo wir noch nicht drin waren, was aber im Ground Pass inbegriffen ist. Hier spielen jetzt Ivan Dodig und Kei Nishikori. Der Japaner ist die Nummer Fünf der Weltrangliste, was ich vorher auch nicht wusste. Sein Trainer Michael Chang sitzt auch im Publikum. 


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Das fünf Stunden Match der Australian Open 


Australian Open 2015
Australian Open 2015

Heute suchen wir uns erst mal einen leckeren Pie Face Laden zum preisgünstigen und leckeren Frühstück. Auf dem Weg über unsere schöne Brücke und dem Yarra River, vorbei an Melbournes schönen Bahnhof in der Flenders Street, genießen wir das schöne Sommerwetter Australiens. Wir gönnen uns nach unserem leckeren Pie Face Ciabatta noch einen Smoothie á la Boost und schauen uns dann die Stände der Australian Open an dem Federation Square an. Wir machen ein cooles Foto mit riesem Tennisschläger und freuen uns über unsere Werbegeschenke, die wir dabei geschenkt bekommen haben. Mit dem neuen Handventilator und der neuen Picknickdecke haben wir unseren Spaß. Denn gerade unsere alte Picknickdecke, die wir damals in Wimbledon geschenkt bekommen haben, mussten wir in Sydney entsorgen, weil sie so schmutzig war von Silvester. Anschließend legen wir uns in gemütliche Sitzsäcke am Federation Square und schauen von dort auf die große Leinwand, auf der die Australian Open übertragen werden. Es ist mörderisch heiß, sodass wir uns bald ein schattiges Plätzchen suchen. Dort machen wir uns eine längere Zeit gemütlich, holen uns noch einen Smoothie beim Boost und genießen das Leben. 


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Asia Cup oder Australian Open? 


Live dabei bei den Australian Open 2015
Live dabei bei den Australian Open 2015

Nach unserem letzten Inlandsflug von Cairns zurück nach Melbourne, erreichen wir nach über vier Stunden unseren Ausgangsort von vor fast vier Wochen. Zu dieser Zeit war hier noch nicht so viel los, es wurde langsam Frühling und die Temperaturen lagen so um die 23°C. Meine unvergesslichen Momente in Melbourne könnt ihr hier erleben.


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Sushi für fast alle am Great Barrier Reef



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Cairns genießen


...ich öffne meine Augen und bin vollends zufrieden. Gestern das Great Barrier Reef erkundet und heute NIX tun! Bisl am Pool chillen, später noch mal in die Stadt, da wir unsere Knutschkugel bei JUCY Cars wieder abgeben und sonst einfach nur RELAXEN. Wir machen uns fertig, um gleich wieder köstlich zu frühstücken. Marlis und Bruno sind schon auf den Beinen. Wir gehen von unserem Apartment runter auf deren Balkon und genießen zum vorletzten Mal das ausgewogene, richtig leckere Frühstück. Angelinas Guesthouse auf Key West. Darüber hab ich noch gar nicht berichtet, kommt aber nach der Australien Serie, versprochen!

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"IMAGINE" Cairns & Port Douglas


Die Milla Mailla Falls hinter uns gelassen, fahren wir in ein mega Gewitter hinein. So heftig, dass wir die Serpentinen im Schritttempo herunterschleichen müssen. Wir haben kaum was gesehen und unsere Scheibenwischer flogen uns fast um die Ohren. Nach einer Weile wurde das Wetter dann glücklicherweise wieder schöner und wir hielten noch kurz am Mission Beach. Hier war es ganz nett aber auch wie ausgestorben, so dass wir nach einem kurzen Spaziergang zurück zum Auto gingen und weiter den Schildern nach Cairns folgten. Dann endlich, nach langer und anstrengender Fahrt, sehen wir von Weitem das Ortschild von Cairns. Jetzt nur noch unsere Unterkunft das KOOKAS Bed & Breakfast finden und dann vier Tage vollkommen entspannen. Das Kookas wird von dem Schweizer Ehepaar Bruno und Marlis geführt. Beide leben schon über 30 Jahre in Cairns und kennen Australien besser als manch anderer, da Bruno vor einiger Zeit  Abenteuer-Reisen durch Australiens Westen durchführte. Mittlerweile betreiben sie das Kookas ausschließlich und genießen ihr Leben. Und das merkt man dort jeden Tag, denn wir haben selten eine so ausgesprochen gute Gastfreundlichkeit kennengelernt. Schon als wir die Auffahrt des Kookas hinauffuhren, (unglaublich steil) empfingen uns beide direkt und öffneten uns die Autotüre. Wir waren ihre einzigen Gäste und wurden erst mal, auf ihren Balkon zum Kennenlernen eingeladen.

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Milla Milla Falls

Von Townsville nach Cairns fahren wir ungefähr fünf Stunden. Vorher machen wir aber noch einen Stop an den Mila Mila Falls.

Warum ich Wasserfälle so liebe und wie nah wir dem Abgrund waren, seht ihr jetzt:


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Townsville - essen, planschen, essen, platzen


Heute fahren wir 280 Kilometer bis nach Townsville, den nächsten Stop auf unserer Route. Unser kleiner Toyota ist tip top in Schuss und absolut zuverlässig an unserer Seite. Nach vier Stunden sind wir da. Wir bleiben zwei Nächte im vier Sterne Mercure Hotel und freuen uns auf zwei Tage Ruhe. Ursprünglich wollten wir Magnatic Island besuchen, aber da wir die letzten Tage genug Aktion hatten und unser Hotel sich einfach mega gut zum Chillen eignete, entschieden wir uns für die Erholung am Pool. Unser Zimmer lag total idyllisch an einem See. Tennisplätze sahen wir direkt in unmittelbarer Nähe der Parkplätze und der Pool war eine mega Wohlfühloase zum Relaxen. Ziemlich müde und sehr hungrig checken wir bei den netten Damen an der Rezeption ein und gingen dann erst mal Richtung Pizza Hut. Es musste jetzt was schnelles her und zum Pizza Hut waren es gerade mal 200 Meter für uns. Drinnen angekommen wunderten wir uns über die günstigen Pizzapreise. 3,95 $ für eine Pizza - das muss ein "Stück" Pizza sein und keine komplette Pizza. Selbst dafür war der Preis für australische Verhältnisse super günstig. Als die Pizzastücke kamen, dachten wir echt, wir wären in einem anderen Land. 3,95$ für eine richtig, richtig große leckere komplette Pizza. Wir konnten es beide kaum glauben. Zum ersten Mal hatten wir das Gefühl, hier in Australien ein Schnäppchen zu machen. Hätten wir das mal vorher gewusst, wären wir mal öfters zum Pizza Hut gegangen. Wir genossen unsere Pizzen in vollen Zügen, wie etwas so viel besser schmecken kann, wenn es mal ausnahmsweise günstig bekommt, der helle Wahnsinn.


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zwei Tage im Paradies??...


Der Wecker klingelt früh am Morgen, fertig machen für das nächste Abenteuer im Paradies?Koffer noch schnell bei der Segel-Agentur lassen und auf den Weg zum Treffpunkt machen. Es war heute morgen schon mega heiß und wir sind bestimmt 20 Minuten zum Treffpunkt gelaufen. Nach einiger Zeit kam ein kleiner alter Mann auf uns zu und stellte sich mit Marc from Iceberg vor. Jepp das ist unser Mann. Mit uns waren drei Franzosen, ein kanadisches Pärchen, ein Belgier, ein deutsches Pärchen und ein Argentinier und seine deutsche Freundin, die beide in Barcelona lebten, mit an Bord. Außerdem die Crew als Kapitän Marc, Segelprofi Dan und der Neuling Smily oder besser gesagt: Ryan. Bevor wir an Bord gingen, gab es erst mal Anweisung die Schuhe abzugeben, so wie es sich auf einem Boot gehört. Danach wurde jedem kurz die Kabine gezeigt und dann sollten wir wieder an Deck kommen. Da wartete eine Sicherheitseinweisung auf uns. Leinen los und Richtung Whitehaven Beach. Wir fuhren knapp zweieinhalb Stunden und setzten sogar nach einer Stunde die Segel. Jeder durfte mit anpacken. Der Seegang wurde leider immer heftiger und obwohl ich einiges gewohnt bin von AIDA, wurde ich seekrank. Zu Mittagessen gab es Kartoffeln, Salat und Hähnchen. Unser erster Stop war ein Aussichtspunkt der ohne Worte atemberaubend war. Schaut es euch einfach selbst an, es ist ein Traum.


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on the road ins Paradies

Roadtrip - heute stehen 600km auf unserem TomTom Navi. Also geht es heute schon früh los, nachdem wir sehr gut in unserem Apartment geschlafen haben. Alle Sachen gepackt und im Auto verstaut geht es jetzt los. Alle eineinhalb Stunden mussten wir ein Päuschen einlegen und uns die Füße vertreten, die Augen zu machen und ein Klo aufsuchen. Unsere CDs liefen rauf und runter, von DJ Dude und electrotechnic. Zum Mittagessen hielten wir beim Mägges. Wir freuten uns auf nen richtig geilen Burger und McNuggets. Burger King hatten wir hier schon ausprobiert, sehr lecker und heißt hier übrigens Hungry Jacks. Ums auf den Punkt zu bringen, der Mägges in Rockhampton war ne Frechheit, selten so schlecht gegessen. Relativ genervt sind wir dann weitergefahren und haben uns mit Deichkind und Co. gute Laune verschafft. Acht Stunden später kamen wir dann in North Mackay an. Wir hatten einen Caravan auf einem Campingplatz gemietet. Es war total gemütlich, mega klein und trotzdem total zweckmäßig. Für so einen Zwischenstopp genau richtig. Wir zogen uns die Jogginghose an und gingen zum Imbissbereich, die Besitzer waren richtig cool drauf und wir hielten erst mal ein Pläuschen. Dann setzten wir uns rein und spielten mit einem Cider eine Runde Skipbo . Dabei aßen wir noch einen Korb Meeresfrüchte. Als Domi zur Theke wollte, um neue Drinks zu bestellen kam er nicht wieder, also schaute ich mal nach ihm. Ich fand ihn in Gesellschaft eines alten Mannes. Wir kamen sofort ins Gespräch und sehr schnell waren wir uns super symphatisch. Steve war Undertaker also Leichenbestatter und hatte dementsprechend einen sehr dunklen Humor, was mir sehr gut gefiel. Er erzählte uns von Australien und seiner Frau, die gerade in Canada bei ihrem Sohn zu Besuch ist und machte ständig Witze darüber und über ihre Ehe. Je mehr Dosen Bier er trank, umso lustiger wurde er. Er konnte es nicht verstehen, dass wir nicht verheiratet waren und sagte dann ständig wieder, ach nee lasst das lieber, die Ehe ist ein "Arschloch". Als er die Zunge irgendwann gar nicht mehr rund bekam, verabschiedete er sich und ging schlafen. Wir packen unsere Karten zusammen und gingen auch in unseren Campingwagen. Im Fernsehen lief Eiskalte Engel, die wir uns noch ansahen, bevor uns die Augen zufielen. 

Der nächste Morgen stand an und wir wachten zufrieden auf, packen unsere Sachen zusammen und machen uns auf den Weg in das 200km entfernte Airlie Beach. Es war unglaublich heiß, als wir hier ankamen. Unsere Unterkunft war zum ersten mal ein Hostel auf unserer vierwöchigen Reise. Wir waren ganz gespannt darauf, war es sauber, wie war es ausgestattet... Nach dem Check in waren wir echt positiv überrascht und packten unsere Sachen aus. Jetzt suchten wir noch schnell unser Airlie-Beach.com Büro, worüber wir im Internet unseren morgigen Segelausflug gebucht hatten. Wir sollten vorher einchecken und mussten vor allem noch klären, wo wir unsere Koffer lassen konnten. Kaum standen wir vor unserer Unterkunft, sahen wir auch schon das Büro. Wir bekamen unsere Unterlagen zu unserer Segelyacht ICEBERG und freuten uns schon mega auf morgen. Denn immer wenn wir gefragt wurden, welches Schiff wir gebucht hatten, entgegnete man uns: Oh the ICEBERG, that's really cool.

 

Jetzt nachdem wir alles für morgen erledigt hatten, wollten wir an den Strand. Schon als wir in Airlie Beach reinfuhren, sahen wir, wie geil der hier aussah. Wir packen uns eine Tasche mit was zu Essen und los gings. Türkisblaues Wasser, aber niemand am Baden. Oh nein schon wieder alles voller Quallen. Aber die Australier sind ja nicht doof und bauen direkt am Strand Lagunen zum Schwimmen, also machten wir es uns hier gemütlich und lagen uns auf die grüne Wiese mit Blick auf das Meer. Hier konnte man stundenlang bleiben, aber wir wollten ja noch bisschen was von der Kleinstadt sehen und gingen am Strand entlang und schauten schon mal nach einem schönen Restaurant für heute Abend. Wir kamen an einem Likörshop vorbei, denn hier in Australien, bekommst du Alkohol ausschließlich in solchen Läden. Wir deckten uns mit ein paar Dosen Bier, Malibu Cola und Wasser ein, damit wir morgen nicht auf dem trockenen sitzen. Wir schlenderten durch die kleinen Straßen und bemerkten auf einmal, dass auch hier die Geschäfte um 17:00 schließen. Also machen wir uns auf den Weg Richtung Hostel. Der ganze Campingplatz war voller kleiner Camper von JUCY Cars bis hin zu Wicked Cars. Ich muss ja ehrlich sagen, diese Dinger sahen schon geil abenteuerlich aus, aber mir was dann unser klimatisiertes Zimmer mit Toilette und Dusche echt lieber. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, gingen wir zum Restaurant von heute Mittag und schrieben dort unsere Urlaubskarten für zu Hause. Ein Teil ist bis jetzt immer noch nicht angekommen, was ist denn da los?

Anschließend ging es noch in eine Bar mit Livemusik und einer Tapasbar in der wir uns einen Mojito gönnten. Jetzt aber genug, jetzt gehts zurück ins Hostel und ins Bett, morgen geht es ganz früh los auf unsere Segelyacht und ins Paradies?...

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Fraser Island auf Lebensgefahr!

Der nächste Tag hatte viel auf dem Programm, wir wollten auf die andere Seite der Insel fahren, hier darf man nicht ins Wasser springen, weil es hier von Haien und Quallen nur wimmelt und schon etliche Touristen ums Leben kamen. Dabei war das Meer hier so schön. Hier war der kilometerweite Sandstrand eine Art Highway Number One. 

 

An Elli Creek angekommen, kühlten wir uns in der 17°C kalten Bucht ab. Einige Mädels aus unserer Truppe, die mittlerweile ziemlich dicke mit unserem Guide waren, bekamen sogar aufblasbare Reifen zum Planschen. Wir marschierten bis zum Bauchnabel durch das Wasser und brutzelten dann in der Sonne bis es weiterging. 

Jetzt ist erst mal Mittagspause angesagt und wir suchen uns auf unserem Strandhighway ein schattiges Plätzchen, um unseren selbstgedrehten Hühnchenwrap zu genießen. 

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Fraser Island - mein kleines Dschungelcamp...

Nach drei Autostunden in unserer Knutschkugel, erreichten wir langsam Hervey Bay. Das Autofahren auf der linken Seite hier, ist  wirklich anstrengend. Wir haben mehrere Pausen mit einem Nickerchen eingeschoben, denn dieser Linksverkehr verlangt große Aufmerksamkeit. Von Hervey Bay erwarteten wir nicht ganz so viel Trubel wie in Byron Bay, aber dennoch ein bisschen Urlaubsvibes. Nach dem Einchecken in unsere Ferienpension mit dem kleinen Pool vor der Nase, wollten wir das Städtchen erst mal unsicher machen und fuhren Richtung Esplanade. Wir waren uns sehr unsicher, ob wir wirklich richtig waren, denn obwohl Haupt-Urlaubs-Saison war, war hier kaum was los. Naja und den Strand hatten wir uns auch etwas anders vorgestellt, er hatte was vom Wattenmeer an der Nordsee. Wir sind ein wenig spazieren gegangen und mussten dann hinnehmen, dass hier wirklich der Hund begraben war und die Urlauber Hervey Bay nur nutzten, um Fraser Island zu entdecken. Also gingen wir früh schlafen denn morgen holt uns unser Shuttle Bus zur Cool Dingo Tour sehr früh ab. 

Um 3 Uhr heute Nacht plötzlich springt jemand neben mir schlagartig auf. Ich habe fest geschlafen und wusste gar nicht, was auf einmal los war. Domi war es, der wie von einer Tarantel gebissen aus dem Bett sprang und das Licht anmachte und gleichzeitig sein T-Shirt von sich riss. Ich öffnete die Augen und fragte ihn ängstlich, was passiert ist. Er sagte, es ist was großes an meinem Arm hochgekrabbelt, erst dachte ich, es ist nur Einbildung, doch dann spürte ich das Krabbeln richtig. Ich lag mit großen Augen, die Decke bis zum Kinn gezogen, im Bett und fragte nur: Und wo ist das Große Krabbeln jetzt??

Ich wurde panisch und zog ganz langsam das Bettlaken, was Domi zu meiner Seite hin klappte mit meiner Fingerkuppe nach vorne und entdeckte direkt auf der Höhe meiner Brust, auf dem weißen Betttuch ein richtig großen TOTEN Käfer und drum rum ein wenig Blut davon. Boah war das eklig.

Ich muss dazu sagen, das Appartement war wirklich sauber es war nicht so, dass es da überall gekrabbelt ist. Aber wir sind nunmal in Australien und da bleibt das wohl nicht aus. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass Schlaf in dieser Nach überbewertet war und wir kein Auge mehr zumachten. 

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Happy Hippie in Byron Bay

Immer noch total verliebt in meinen Koala Violette ging es jetzt mit unserer Knutschkugel Richtung Süden in das Hippie Dorf Byron Bay. Eigentlich lag das ganz und gar nicht auf unserer Route in den Norden, aber Byron Bay ist ein absolutes MUSS, wenn man in Australien ist. Hier ist die Welt nämlich noch schwer in Ordnung. 

Angekommen und ziemlich gespannt checkten wir in unserer Pension ein und machten wir uns auf den Weg in den Stadtkern. Schon auf dem Weg dahin, spürten wir den Hippie Spirit der Stadt. Überall gechillte Leute, vor allem viele Australier, die hier Urlaub machten. Angekommen am Strand entdeckten wir eine Bar, in der eine coole Band spielte und wo direkt vor der Bühne jung und junggebliebene abdancten. Hier lief alles rum, was man sich unter der früheren Hippiezeit vorstellte. Knall bunte Haarfrisuren, alte Australier mit ihrer ausgeprägten Lederhaut, die aber ihr Leben in vollen Zügen genossen und sich einen Scheiß geschert haben, was man von Ihnen denkt. Das Flair war wirklich großartig. 

 

Nachdem wir diese Flair ausgiebig genossen, entschieden wir uns später Sushi zu Essen. Der Laden war brechend voll, was meistens ein sehr gutes Zeichen für ausgesprochen guter Qualität ist. Also warten wir bis wir uns ans Fließband voller leckerem Sushi Köstlichkeiten setzten durften. Neben mir saß ein junger Mann, der alleine unterwegs war...Andi, später dazu mehr.

Zurück in unserer Pension, setzten wir uns noch ein bisschen in den Garten der Ferienanlage, spielten Kniffel und ließen die letzten Tage Revue passieren. Hundemüde ging der erste Hippie Tag zu Ende und wir fielen glücklich und zufrieden in unser Bett. Am nächsten Morgen dann eine schmerzhafte Entdeckung. Domi hatte über 20 Mückenstiche auf seinem Rücken. Und was für riesen Dinger. Er tat mir richtig leid, denn ich hatte nicht einen Stich. Er war somit mein perfektes Schutzschild vor diesen aggressiven Blutsaugern, zumindest dachte ich derzeit. Ich habe ihn dann erst mal fleißig mit Fenistil versorgt, damit der Juckreiz ausblieb und sich nix entzünden konnte.

 

Heute leihten wir uns Oldschool Fahrräder am Strand aus. Die Dinger waren so Hippie, dass die Bremsen nicht mehr ganz so zuverlässig waren. Wir wollten am Strand entlang zum weltbekannten Leuchtturm fahren. Es war ganz schön anstrengend mit drei Gängen diesen durchaus steilen Berg hochzufahren. Mit 180 Puls und kamen wir nach einem kurzen Zwischenstopp am Strand oben am Leuchtturm an. Ich freute mich jetzt schon auf die Rückfahrt, wenn es bergab geht. Bis jetzt. Die Aussicht war grandios. Wir parkten die Fahrräder auf einer Wiese und liefen zum Leuchtturm hoch. Dort oben, ging es aber noch weiter auf eine Landzunge Richtung Meer und zwar zum westlichsten Punkt von Australien. 

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Wolkenbruch, Koalas und Kängurus

Heute geht's mit dem tigerair Flieger nach Brisbane, laut meinem Reiseführer, der Stadt in Australien mit 365 Tagen Sonne im Jahr. Aus zeittechnischen Gründen habe ich mich überreden lassen in Brisbane nur eine ganze Nacht zu bleiben. Viele haben auch gesagt, das reicht dicke. Ob ich das genauso sehe, wird sich zeigen.

 

In Brisbane gut gelandet, merkte man sofort, dass wir um einiges nördlicher unterwegs waren als zuvor in Sydney, es war viel drückender und feuchter vom Klima her. Wir freuten uns schon auf unser Ibis Hotel und checken dort ein. Um die Ecke haben wir erst mal unseren Hunger beim Subway gestillt. Anschließend sind wir ohne großen Plan Richtung Innenstadt gelaufen und waren beide ziemlich schnell davon überzeugt, dass es hier echt richtig hübsch ist. Die Shopping-Passage lag mega kompakt, überall gab es kostenfreies Wifi in der City und das aller Beste, in Brisbane war überall ein rotes Schild an den Schaufenstern mit den vier wahnsinnig ansprechenden Buchstaben
S-A-L-E!

Meine Shoppinglust war sofort geweckt und schupps die wupps hatte ich den ersten Schritt in den ersten Laden gemacht. Generell war Aussiland ja echt teuer, aber da hier diese vielversprechenden vier Buchstaben überall hingen, musste es ein Schnäppchen für mich geben. Gerade im zweiten Laden, bin ich auf einen Bikini aufmerksam geworden und siehe da, er war genau das Schnäppchen, was ich gesucht hatte. Nebendran noch einer, ach nehmen wir auch mal mit, kann mich ja dann immer noch entscheiden welcher besser sitzt. :-)

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Blue Mountains & ein Wiedersehen mit alten Bekannten

Träume um die Welt und in den Blue Mountains
Träume um die Welt und in den Blue Mountains

Heute sind wir gaaanz früh aufgestanden. Schon um 6:30 hat der Wecker gerappelt. Haben wieder einmal schön ausgiebig auf unserem Großstadtfeeling-Balkon gefrühstückt und uns dann auf den Weg zur Sydney Central, den Hauptbahnhof Sydneys gemacht. Nach knapp 10 Minuten Fußmarsch waren wir schon da und haben uns für 17$ ein Ticket nach Katoomba, das kleine verschlafene Dorf in den Blue Mountains gezogen. Der Zug war rappelvoll und nach 2 Stunden Fahrtzeit kamen wir dort an. Sind direkt in das Ticketoffice des Explorer Busses gelaufen und haben uns ein Hop-on-Hop-off-Ticket für 40$ gekauft. Noch schnell den Bus suchen und endlich einsteigen. Der Busfahrer-Opi war ein totaler Entertainer. Man merkte, dass er durchaus Spaß an seinem Job hatte. Er erklärte den Flyer mit der Route, den wir in der Hand hielten ziemlich humorvoll und unterhaltsam, ganz auf seine Art.Wir stiegen an Punkt 8 aus, denn hier warteten, laut unserem Entertainer-OPI, die ersten Wasserfälle auf uns. Ein tropischer kleiner Wanderrundweg führte uns schließlich an den Skytrain, den wir aber nicht nutzen, wir wollten nähmlich alles zu Fuß erkundigen. Es ging über Stock und Stein, über enge Treppen und kleine Regenwaldwege. Ich musste leider etwas langsam machen, da ich immer noch meine Knieschmerzen mit mir trug. Die Treppen hinauf ging ganz gut, aber runter, naja sagen wir mal so, musste ich halt einzeln nehmen, was manchmal etwas Stau verursachte, aber ich habe mich davon nicht hetzten lassen und die Aussie waren da auch ziemlich gechillt.

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es krabbelt und schüttelt mich...Happy New Year Australia

Heute ist Silvester und wir feiern da, wo ich es mir immer gewünscht hätte, in Australien, im Sommer bei 28°C und 10 Stunden vor allen anderen in Deutschland. Wir wussten wir müssen heute früh aufstehen und uns sehr früh anstellen, wenn wir einen guten Platz am Macquarie Point bekommen wollen. Also sind wir um kurz nach 8:00 losgelaufen, voll bepackt mit Kühlbox, Picknickdecke und jeder Menge Snacks für einen langen Silvester-Tag. Auf einer großen Wiese stellten wir uns in die Reihe zu den tausend anderen Silvesterhungrigen . Genauso wie damals in Wimbledon lief es hier ab, niemand drängelte und alle warteten gechillt auf deren Decken in der Sonne liegend, auf den Startschuss. Um 10:00 sollten hier die Tore aufgehen. Das Wetter für diesen Tag war mit 23°C und bewölkt angekündigt. Die Wettervorhersagen sind hier so was von absurd, sodass ich mir in meiner Lederleggings den Bobbes abgeschwitzt habe. Also schnell ins Dixie Klo und die kurze Hose anziehen. Hinter uns stand ein junger Mann, der wohl ganz alleine unterwegs war. Er fragte eine andere junge Dame hinter uns ganz nett, ob sie auch alleine hier wär. Diese Kuh antwortete mit Yes und drehte ihm direkt dem Rücken zu. Boah so was kann ich ja leiden, da fasst der Kerl schon seinen ganzen Mut zusammen und dann so ne blöde Tussi, die so bescheuert reagiert, das konnte ich ja net auf mir sitzen lassen und wir kamen mit ihm ins Gespräch. Er Matthias und war Programmierer, hat seinen Job geschmissen, um jetzt ein halbes Jahr eine Weltreise zu machen und dann Psychologie zu studieren. Das gefiel mir natürlich sehr. Er war soweit ich mich noch erinnern kann, schon in Thailand und hat noch Melbourne, Neuseeland, Hawaii, die Westküste von Amerika, New York und London vor sich und kommt erst im Mai wieder nach Deutschland. Und das alles ganz alleine! Dafür hat er meinen aller größten Respekt!

Kurz vor den Einlasstoren standen auf einmal 2 Jungs vor uns, die irgendwie die ganze Zeit nicht vor uns standen und quatschten uns an, dass sie froh seien endlich mal Deutsche zu treffen. Ja nee is klar, hier sind ja nicht überall Deutsche um uns rum. Aber egal die schienen echt nett zu sein. Die beiden hießen Daniel und Max, waren aus der Pfalz und haben sich zu uns in die Reihe geschmuggelt. Sie waren schon in Brisbane und fuhren "abenteuerlich" mit dem Camper bis nach Sydney. Max blieb insgesamt sogar noch 3 Monate in Melbourne um hier im Krankenhaus zu arbeiten. Daniel musste am 12. Januar wieder zu Hause. Endlich an den Einlasstoren vorbei, wurden unsere Rucksäcke auf Alkohol gefilzt und Zack waren wir endlich gegen halb 12 drin. Es war schon richtig viel los hier. Wir haben uns ein Plätzchen mit Blick auf die Oper und die Harbour Bridge gesucht und haben dann noch 10$ in einen Campingstuhl, der mega bequem war, investiert. Jetzt hieß es warten. Es wurde jede Stunde heißer, was meinem Sonnenbrand mit kleinen Brand-Bläschen nicht gerade gut tat. Wir hatten es uns richtig gemütlich gemacht und chillten bei unglaublich guten Gesprächen mit den 3 Jungs auf unserer Picknickdecke und den total konfortablen Campingstühlen. Wir konnten unglaublich viele Gemeinsamkeiten in Sachen Dorfleben, Menschen, Städte und Arbeit feststellen. Da merkt man wieder, dass man nie jemanden einfach nur zufällig begegnet, sondern immer Gleichgesinnte, wie ein Magnet anzieht. Der Tag verlief ungefähr dann so: trinken, Schatten suchen, eincremen, unterhalten, aufs Klo gehen, zusehen wie die ganzen Leute um uns rum immer roter und betrunkener werden; Bier bzw. Pimm's holen gehen, rumlaufen und viel viel lachen. ZwischenL-a-o-l-a Wellen wurde es dann irgendwann 21:00 Uhr und das erste kleinere Feuerwerk für die Kinder begann. Dafür sind wir aufgestanden und etwas nach vorne gegangen.

Anschließend ging es wieder zurück auf unsere Decke. Jetzt verflog die Zeit bis es soweit war. Um 23:30 ließen wir unsere Stühle und die Decke zurück und gingen ganz nach vorne um den perfekten Platz mit freier Sicht auf die Brücke zu bekommen. Dabei kamen wir mit einem total netten Chinesen ins Gespräch, der seit 8 Jahren in Sydney lebt und deutsche Autos besonders AUDI vergöttert. Seine Eltern waren ihn das erste Mal in Australien besuchen und stolz wie Bolle. 23:50 musste ich mich noch mal setzten und nahm kurz bei 2 Malaysierinnen auf der Decke Platz. Allerdings nicht lange. Es war relativ dunkel und nach kurzem Smalltalk sah ich auf einmal etwas großes Schwarzes den Baum runterhängeln. Es hat nicht lange gedauert bis ich realisiert habe, was es ist: Vor meinen Augen hing eine riesen große Spinne. Was jetzt passiert ist, kann ich euch in ein paar Worten beschreiben: Schreien! Aufspringen! Schütteln! Spinne an mir absuchen! hysterisch weitersuchen! keine Zeit zum Weitersuchen und weiterschütteln! aber immer noch hysterisch...

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I <3 Sydney



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Melbourne's skurilste Restauranterfahrung


Wisst ihr wo ich gerade sitze?

 

Im Flieger von Melbourne nach Sydney. Ich will unbedingt alle Momente festhalten und vor allem, möchte ich auch das Gefühl dabei spüren lassen, was ich genau fühle. Denn wenn ich alles nach dem Urlaub erst erfasse, kann ich zwar alles noch nach und nach wiedergeben, aber das Gefühl des Dabeiseins geht verloren und das will ich nicht. Also sitze ich im Flieger und tippe, ohne groß nachzudenken diese Zeilen in meine gelben Notizen im iphone.


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